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mein Themen

Starke Wirtschaft für sozialen Zusammenhalt und Nachhaltigkeit

Beruflich wie politisch sind für mich eine nachhaltig starke Wirtschaft, Innovation und Wertschöpfung von zentraler Bedeutung. Weil nur so unsere Sozialwerke langfristig gesichert und die notwendigen Massnahmen zur ökologischen Stabilisierung unseres Planeten gestemmt werden können. Meine Haltung: Wohlstand mit Anstand!

Das Strassburger Denkmal am Centralbahnplatz steht für mich für Solidarität und Menschlichkeit. Wie unsere Sozialwerke.

Als wichtige Pfeiler des sozialen Friedens in der Schweiz müssen wir zur Sicherung von AHV & Co. ganz besonders Sorge tragen.

„Es dürfte inzwischen allen klar sein, dass unser Sozialversicherungssystem einem grossen Frachter gleicht, der auf eine Quaimauer zusteuert. Es wird zum Aufprall kommen. Mit welchem Tempo und mit welchen Folgen, können wir aber noch beeinflussen. Wenn wir nun endlich reagieren! Dabei nicht aus den Augen verlieren: Solidarität für die Schwächsten und Fairness für alle.“

Andrea Knellwolf zur Situation der Sozialwerke

Wichtig für den Schweizer Wirtschaftsstandort, aber vor allem auch für Basel: Eine offene Schweiz und gute Beziehungen zum Ausland. Namentlich eine gute Einbindung in die Europäische Union sind für uns von grosser Tragweite. Auch wenn es manchmal mühsam und kompliziert ist.

https://youtu.be/uXf1L-j7_ng
Ich engagiere mich gegen die Abschottungsforderungen
von ganz rechts – diese sind naiv und gefährlich!
Der Euroairport Basel-Mulhouse.
Dieser feierte im Juni 2019 sein 70-jähriges Jubiläum. Eine bis heute weltweit einzigartige Pionierleistung binationaler Zusammenarbeit. Und das kurz nach dem 2. Weltkrieg…
Chapeau vor dieser friedenssichernden und völkerverbindenden Errungenschaft!

Ein zentraler Wirtschaftsfaktor ist eine gute Anbindung an den internationalen Passagier- und Frachtverkehr. Als einzige Region Europas kann Basel einen Logistikhub zu Wasser, auf Schienen, Strasse und in der Luft bieten.

Mit ein Grund, warum ich für den Nationalrat kandidiere:

Geografisch liegt Basel am äussersten Rand der Schweizer Landkarte. Aber für den Wohlstand des gesamten Landes ist Basel alles andere als nebensächlich. Dieser zweitgrössten Wirtschaftsregion der Schweiz gehört deshalb viel mehr Aufmerksamkeit in Bern!

Die F. Hoffmann-La Roche AG investiert insgesamt rund
3 Milliarden CHF in Basel für ein neues Forschungszentrum und mehrere Service- und Bürogebäude. Keine Selbstverständlichkeit für einen globalen Konzern. Und ohne gute Rahmenbedingungen wohl undenkbar.

Städtebau und Raumentwicklung:
Schlaue Lösungen für neue Lebensformen

Mein Anliegen als Mit-Initiantin dieser Veranstaltungsreihe:
Auch bürgerliche und gewerbliche Kreise sollen sich aktiv in die Stadtentwicklung einbringen und dezidiert ihre Forderungen stellen. Es brauch eine Stadt, in der auch lautes Gewerbe Platz hat!

So könnte es auf dem Dreispitz künftig aussehen.

Cool!

Raumplanung und Stadtentwicklung müssen bei unseren kleinräumigen Verhältnissen besonders gut durchdacht und multifunktional sein. Und der alleinige Fokus auf sozialen Wohnungsbau schadet letztlich dem Wohnungsmarkt und verhindert eine gesunde gesellschaftliche Durchmischung, sowie Investitionen in neue, ökologische Technologie. Balance und innovative Ansätze sind hier gefragt. Und für Basel ganz besonders wichtig: die intensive Zusammenarbeit über die Kantons- und Landesgrenzen hinaus!


Krankenkssenprämien weiterhin
die Sorge Nr. 1 in Basel

Der Mittelstand in Bedrängnis

„Die Prämien für die obligatorische Grundversicherung sollen endlich vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können. Bei anderen obligatorischen Versicherungen ist das längst eine Selbstverständlichkeit!“

Andrea Knellwolf, Präsidentin des Initiativkomitees
der CVP-Krankenkasseninitiative

Bei Versicherten mit wenig Einkommen werden die Prämien entweder von der Sozialhilfe übernommen oder die Betroffenen erhalten entsprechende Ergänzungsleistungen. Für einen weiteren Personenkreis gibt es das Instrument der individuellen Prämienverbilligungen (IPV), welche aus den Steuereinnahmen finanziert und automatisch an die steigenden Prämien angepasst werden.

Nur gerade 91 Stimmen fehlten für ein Ja. Die Entlastung ist weiterhin nötig. Wir bleiben dran!

Dagegen fallen die sonst schon stark belasteten Haushalte und Familien mit mittleren Einkommen oft aus dem Raster für solche Erleichterungen. Mit ihren Steuern tragen sie dagegen die laufend steigenden Sozial- und Prämienkosten mit. Das fällt zunehmend schwerer und schwerer, denn rund 25% der Steuerpflichtigen Basels zahlen überhaupt keine Steuern. Für die mittelständischen Haushalte und Familien ist eine Entlastung nach wie vor nötig!


Sozialpartnerschaft statt Gewerkschaftsgetöse

Das Thema Sozialpartnerschaft hat für mich nach wie vor einen hohen Stellenwert. So bin ich Mit-Initiantin der jährlichen Tagung für Personalvertretung, die wir nächsten Frühling wieder mit hochkarätiger Besetzung bereits zum fünften Mal durchführen werden (zum Programm). Der offene Dialog auf Augenhöhe zwischen Vertreterinnen und Vertretern von beiden Seiten des Verhandlungstisches ist essentiell und bringt uns weiter. Absolut kein Verständnis habe ich für klassenkämpferische Kampfansagen und Drohgebärden von Gewerkschaften. Und zu oft habe ich erlebt, dass z.B. eine UNIA Abmachungen nicht einhielt mit der disqualifizierenden Begründung „Das wird von einer Gewerkschaft erwartet, das ist unsere Aufgabe“. So nicht! 


Nagelfeile statt Brechstange

Der Aufbau von vertrauensvollen, tragfähigen Beziehungen, Dialog und Lösungsfindung bei zum Teil diametral entgegengesetzten Interessen zieht sich durch mein gesamtes berufliches Leben. Für eine solche vermittelnde Interessenvertretung braucht es ein feines Sensorium, Offenheit und Respekt für das Gegenüber. Und das Bewusstsein, dass wir im Grunde alle die gleichen Bedürfnisse wie Sicherheit, Entwicklungsmöglichkeit und Anerkennung haben. Diese müssen anerkannt und ernst genommen werden. Dann erst kann der konstruktive Dialog beginnen.  Meine Hauptwerkzeuge in Beruf und Politik: der runde Tisch und die Nagelfeile. Damit lassen sich nachhaltige und massgeschneiderte Lösungen viel besser erzielen, als mit der Brechstange.


Quereinsteigerin und Kommissionsarbeiterin

Politische Teamarbeit über die Partei-, Kantons- und Landesgrenzen hinweg. Hier mit der SNCF unterwegs an die Plenarversammlung des Oberrheinrates in Strasbourg. Oder wie mein Grossratskollege H. Überwasser zu sagen pflegt:
„Regio-Politik beginnt am Billettautomaten!“ 

„Mit Sachverstand, Mut und Augenmass.“

Mein erster Wahlslogan damals. Gefällt mir auch heute noch.

Bereits bei meiner ersten Kandidatur erreichte ich ein so gutes Resultat, dass ich 2014 in den Grossen Rat nachrücken konnte. Dort übernahm ich schon bald das Amt der Fraktionspräsidentin und wurde inzwischen in Kommissionen gewählt, die mir ganz besonders am Herzen liegen: Die Wirtschafts- und Abgabekommission (WAK), die Bau- und Raumplanungskommission sowie die Regiokommission, welche mich zudem in den trinationalen Oberrheinrat delegierte.

Meine erste politische Basis-Arbeit: Als alterndes Brautpaar mit Marcel Rünzi unterwegs gegen die verfassungswidrige Steuerdiskriminierung von Verheirateten.

Überhaupt ist es die Arbeit in den Kommissionen, welche mir im politischen Aufgabenfeld am meisten Freude bereitet: die ernsthafte, überparteiliche Zusammenarbeit, um eine mehrheits- und tragfähige Lösung zu finden, liegt mir ganz besonders. Und oft sind es wie ich Vertreterinnen und Vertreter der Mittepartei CVP, welche als deblockierende Kompromissvorschläge einbringen und ideologische Gräben überwinden helfen.


Familienergänzende Betreuungsstrukturen hinken nach wie vor weit hinter den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedürfnissen hinterher. Mütter wie Väter sollen die Möglichkeit haben, sich Berufs- und Familienarbeit so aufzuteilen, wie es für sie am meisten Sinn macht. Aber das Wunschkonzert soll auch Grenzen haben: Ein Weiterbeschäftigungsanspruch à la carte oder die volle Übernahme der externen Kinderbetreuung durch den Staat sind weder gesellschaftlich noch wirtschaftlich wünschenswert.